Welche rein pflanzlichen Medikamente sind wirklich wirkungsvoll?

Es ist schon seit vielen Jahren unbestritten, dass Behandlungen durch rein pflanzliche Medikamente ähnlich wirken wie die Schulmedizinischen Präparate. Und das auch für fast jedes medizinische Problem. So wird zum Beispiel Johanniskraut schon lange eingesetzt, um auf pflanzlicher Basis Depressionen und Stimmungsschwankungen entgegen zu wirken. Ebenso gilt Baldrian auch als Beruhigungsmittel und wirkt Stimmungsaufhellend. Beides ist auch in Drogeriemärkten erhältlich und wird oft von Betroffenen gekauft, wenn sie sich vor einer Behandlung mit Schulmedizinischen Medikamenten fürchten, was auch sehr häufig passiert. Und die Wirkungen durch rein pflanzliche Medikamente werden auch nicht bestritten, sie haben sich durchsetzen können.

Digitales und Atropin als rein pflanzliche Medikamente hingegen werden längst nicht mehr nur in der Pflanzenheilkunde gebraucht. Als Medikamente gegen spezielle Herzerkrankungen und in Notfällen werden sie auch in der Schulmedizin verwandt, dürfen aber auch nicht selber ohne ärztlichen Rat eingenommen werden, da sie sonst giftig wirken können. Spannungskopfschmerzen werden gerne mit Passionsblume behandelt. Haferprodukte, auch rein pflanzliche Medikamente, dagegen sind vielfältig bei psychischen Erkrankungen anwendbar, so helfen sie zum Beispiel gegen Angst, Zähneknirschen und sind auch gut für Schüler, die in der Schule Überforderungszeichen zeigen. Probleme, die aufgrund von Stress auftreten, wie Magen-Darm-Beschwerden, werden durch rein pflanzliche Medikamente, in diesem Falle unter anderem mit Lavendel, angegangen. Hopfen gilt als Aphrodisiakum für Männer und Lust steigernd bei den Frauen. Zugleich soll er eine antibiotische Wirkung haben. Eine Pflanze, die auch nicht so bekannt ist in Deutschland, ist die Wilde Möhre. Sie wirkt effektiv gegen Depressionen, Frühjahresmüdigkeit und Konzentrationsschwäche.

Es ist schon interessant zu sehen, wie einige rein pflanzliche Medikamente mit ihrer stärkeren Wirkung auch oft von Ärzten verwandt werden, während andere Sorten eher niederschwellig wirken und auch immer noch etwas von dem Glauben an die Wirkung durch die Patienten abhängig sind.

Seit einiger Zeit wird auch schon darüber diskutiert, inwieweit auch Marihuanasorten in Deutschland als rein medizinische Medikamente zugelassen werden sollen. Viele Krebspatienten erhalten ärztlich verordnetes Marihuana aus der Apotheke, wenn bei ihnen Morphinmedikamente nicht mehr anschlagen oder sie während der Chemotherapie große Schwierigkeiten mit Übelkeit und Erbrechen haben, die auch anders nicht in den Griff zu kriegen sind. So wird diskutiert, ob man Marihuana aus der illegalen Ecke raus holt und vermehrt als rein pflanzliche Medikamente einsetzt. Ein erster Erfolg ist seit Dezember des letzten Jahres zu verbuchen: Patienten, bei denen keine anderen Therapien mehr greifen, dürfen nun unter strengen Auflagen selbst zu Hause Hanfsamen anbauen.

Aber egal welche Richtung eingeschlagen wird, eine rein pflanzliche Medikamente Behandlung gewinnt immer mehr Anhänger, da die Wirkungen wissenschaftlich belegbar sind.

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