Volkskrankheit Grippe

Die Grippe (auch Influenza genannt) ist eine durch Viren ausgelöste Krankheit, die weltweit vorkommt. Sie wird meistens über die Schleimhaut von bereits infizierten Menschen übertragen, beispielsweise durch Niesen, Husten oder auch Sprechen. Die häufigste Übertragungsform ist die Tröpfcheninfektion über die erwähnten Aktivitäten, jedoch können die Viren auch in der Luft überleben und die Schleimhäute erreichen, meistens durch das Einatmen. Die Grippe äußert sich in den Symptomen wie Fieber, geschwollene Nasenschleimhaut, häufiges Husten, Schüttelfrost sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Diagnostiziert wird die Grippe über Schleimhautabstriche sowie über eine Blutentnahme, denn im Blut bilden sich virenspezifische Antikörper, die im Blutbild nachgewiesen werden können.

Die Gefahren bei einer Grippe

Die Influenza an sich ist im Allgemeinen relativ ungefährlich, allerdings kann aus ihr eine bakterielle Folgeerkrankung resultieren. Da der Körper aufgrund der Bekämpfung der Grippe schon geschwächt ist, haben es die Bakterien leichter, in den Körper zu dringen und sich zu vermehren. Die Folge daraus sind Krankheiten wie Entzündungen der Organe sowie der Skelett- und Muskelstruktur. Weiterhin können sich Atemwege und Bronchien entzünden.
Besonders gefährlich sind die Influenza sowie die Folgeerkrankungen bei Menschen mit Vorerkrankungen wichtiger Organe, Stoffwechselkrankheiten sowie Immunschwächen. Ferner gehören ältere Menschen sowie Kinder und Jugendliche zu den Personenkreisen, für die eine Influenza gefährlich sein kann. Diese haben ein höheres Risiko, als Folge an einer Lungenentzündung zu erkranken; für Menschen mit einem pathologisch stark geschwächten Immunsystem kann allein die Influenza tödlich sein.

Aufgrund dieser Risikofaktoren, die auch bei gesunden Menschen insbesondere in Form von Folgeerkrankungen auftreten können, empfehlen Ärzte die Durchführung von Vorbeugemaßnahmen, z. B. durch eine Grippeimpfung, durch die Beachtung der Hygiene sowie durch die ausreichende Aufnahme von Vitamin D, das das Immunsystem stärkt.

Nach dem Statistischen Bundesamt in Deutschland gab es zwischen 1998 und 2007 jährlich zwischen 3 und 34 nachgewiesene und zwischen 63 und 330 nicht nachgewiesene Todesfälle infolge einer Grippe. Nachgewiesene Fälle werden in Labors untersucht und nicht nachgewiesene Fälle beziehen sich auf ärztliche Diagnosen.

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